| Direktinvestitionen im Ausland ermöglichen den Gastländern Zugang zu technologischem Know-how und modernen Managementmethoden. Denn international tätige Unternehmen investieren in Produktions- sowie Forschungs- und Entwicklungsstandorte und kaufen bei lokalen Firmen Waren und Vorprodukte ein. Dadurch tragen sie zur Verbesserung des Ausbildungsstandes sowie der Verbreitung moderner Technologien und Managementmethoden bei und vermitteln Prinzipien wie Selbständigkeit, Verantwortung und Eigeninitiative.
In ihrem Engagement gehen die Unternehmen oft über die lokalen gesetzlichen Anforderungen hinaus. Dadurch wird der Strukturwandel in Entwicklungsländern unterstützt, Technologietransfer aktiv betrieben und die Wirtschaft gestärkt. Ausländische Unternehmen leisten also einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der lokalen Lebens- und Arbeitsbedingungen, zu Wachstum und Wohlstand.
Der Transfer und die Verbreitung geistigen Eigentums sind wesentlich für die wirtschaftliche Entwicklung der ärmeren Länder. Geistiges Eigentum wird jedoch nur dann in Entwicklungsländer transferiert, wenn sein Schutz dort gewährleistet ist. Dafür sind entsprechende Gesetze erforderlich. Das WTO-Abkommen über handelsrelevante Aspekte des Schutzes geistigen Eigentums (TRIPS) ist hierfür ein guter multilateraler Rahmen. Die Umsetzung dieses Abkommen sollte deswegen nachdrücklich unterstützt werden. Für Entwicklungsländer, die das TRIPS-Abkommen nicht implementiert haben, sollten die Ursachen ermittelt und einzelfallbezogene Pläne erstellt werden, wie und in welchem Zeitraum die ausstehende Implementierung erreicht werden kann.
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