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Sommersymposium der Initiative Freiheit und Verantwortung

Im frisch restaurierten Kultursaal der alten DDR-Amtsstelle für Innen- und Außenhandel in Berlin machte der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, am 16. Juni 2005 ein großzügiges Angebot. Deutschlands Unternehmen, so der BDI-Chef vor gut 300 Teilnehmern des Symposiums der Initiative Freiheit und Verantwortung, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler steht und von der WirtschaftsWoche und den vier Spitzenverbänden der deutschen Wirtschaft, dem BDI, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), getragen wird, würden „entsprechend ihren Möglichkeiten an der Lösung genereller wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Aufgaben mitwirken“.

So sei die Industrie beispielsweise „bereit, sich im Zusammenhang mit der Einführung von Studiengebühren am Aufbau eines Stipendien- und Kreditsystems zu beteiligen“. Das geplante Engagement liege auch im eigenen Interesse, sagte Thumann, da die deutsche Wirtschaft nur mit best ausgebildeten Menschen im globalen Wettbewerb bestehen könne.

In einer Diskussionsrunde zum Thema „Wie sozial sind unsere Unternehmen?“, die WirtschaftsWoche-Chefredakteur Stefan Baron moderierte, lud die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder, Gesine Schwan, die Unternehmen daraufhin zu strategischen Kooperationen mit Universitäten ein. Dazu trage auch das am gleichen Tag im Parlament eingebrachte Gesetz zur Förderung von Öffentlich-Privaten-Partnerschaften bei, meinte der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Bürsch.

Patrick Adenauer, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (ASU), machte allerdings klar, dass die primäre soziale Verantwortung von Unternehmen darin bestehe, sich dem Wettbewerb gewinnbringend zu stellen, den Kunden zu dienen und Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.


Mehr Informationen zum Symposion erhalten Sie auf der Internetseite der "Freiheit und Verantwortung ". Den Link stellen wir Ihnen in der rechten Spalte zur Verfügung.