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Philip Morris GmbH

Für die Philip Morris GmbH beginnt gesellschaftliche Verantwortung bei dem bewussten Umgang mit dem Produkt, denn es gibt keine ungefährliche Cigarette. Darüber hinaus engagieren wir uns mit langer Tradition an unseren Unternehmensstandorten im sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Bereich.

„Wir sind stolz auf unseren Geschäftserfolg und die Werte, die wir für unsere Aktionäre schaffen konnten. Aber die Gesellschaft erwartet zunehmend mehr von Unternehmen als nur Qualitätsprodukte und Gewinne. Dies gilt besonders für Tabakunternehmen. Heute ist uns dies klarer denn je. Corporate Responsibility ist ein Hauptziel unternehmerischen Handelns. Vom Jugendschutz, dem offenen Dialog über Tabakthemen bis hin zur Forschung an Risiko reduzierten Produkten, verändern wir unser Unternehmen, um den Erwartungen der Gesellschaft zu entsprechen.“ (André Calantzopoulos, Präsident und CEO, Philip Morris International)

Philip Morris International ist eines der weltweit führenden Tabakunternehmen. Die Philip Morris GmbH ist als Teil von Philip Morris International seit über 30 Jahren in Deutschland präsent und beschäftigt ca. 2.600 Mitarbeiter am Firmensitz München sowie den Produktionsstandorten Berlin und Dresden.


Wir sehen selbstverständlich unsere Aufgabe und unser Ziel darin, wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Uns ist aber auch bewusst, dass langfristiger Erfolg mehr voraussetzt als gute Zahlen: Erfolgreiche Unternehmen müssen die ethischen, wirtschaftlichen und ökologischen Erwartungen der Gesellschaft beachten. Aber von einem Tabakunternehmen erwartet die Gesellschaft weit mehr. Wir wissen, dass die Gesellschaft berechtigte Bedenken gegenüber unserem Produkt hat. Rauchen macht süchtig und verursacht schwerwiegende und tödliche Krankheiten. Wir glauben, dass wir uns selbst daran messen sollten, wie wir mit diesen Bedenken umgehen.


Wir wissen, dass die Menschen von uns erwarten, dass wir unsere Ansichten über die gesundheitlichen Auswirkungen und andere wichtige Themen, die unsere Produkte betreffen, offen und transparent darlegen.


Seit Jahren stellen wir umfangreiche Informationen über unsere Produkte und die gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens auf unserer Homepage, bei Einreichungen an Regierungen und in anderen Foren zur Verfügung. Um unsere Konsumenten direkt zu erreichen, verkaufen wir seit 2003 in vielen Ländern, 2005 auch in Deutschland, Cigarettenpackungen mit einem aufgeklebten Faltblatt, ein sog. Onsert. Diese Onserts erinnern Raucher daran, dass Rauchen gefährlich ist und süchtig macht, dass es keine „ungefährliche“ Cigarette gibt und dass sie nicht annehmen sollten, dass Cigaretten mit einem geringeren Teergehalt sicherer oder besser für sie sind.


Wir wissen auch, dass die Menschen von uns erwarten, dass wir unseren Teil zum Jugendschutz beitragen. Niemand will, dass Jugendliche rauchen, wir auch nicht! Rauchen unter Jugendlichen ist ein soziales Problem, zu dessen langfristiger Lösung wir engagiert zusammen mit allen gesellschaftlichen Gruppen beitragen möchten. Hier in Deutschland klären wir Händler durch Informationskampagnen und Seminare über ihre Verantwortung auf, keine Tabakprodukte an Minderjährige zu verkaufen.


Wenn Regierungen den Tabak regulieren, ergreifen sie in der Regel eine Reihe von Maßnahmen mit dem grundlegenden Ziel, den Schaden, den das Rauchen verursacht, zu reduzieren. Auch wir verfolgen dieses Ziel und glauben, dass wir etwas zum Anliegen der Bevölkerung, die Schäden des Rauchens zu reduzieren, beitragen können. 2004 hat Philip Morris International in einer Eingabe an die Europäische Gemeinschaft eine Reihe von starken und umfassenden Regulierungen vorgeschlagen. Wir sind zum Beispiel der Auffassung, dass es angebracht wäre, ein Konzessionierungssystem für alle Akteure in der Tabakbranche einzuführen und sie jedem zu entziehen, der gegen Gesetze verstößt, zum Beispiel indem er Tabak an Kinder verkauft. Wir schlagen auch vor, dass alle Tabakerzeugnisse in Bezug auf Produktnormen und Besteuerung gleich behandelt werden. Darüber hinaus befürworten wir die Gründung einer europäischen Behörde, die Tabakprodukte überwacht, inklusive zukünftiger Produkte, die vielleicht die schädlichen Auswirkungen potentiell reduzieren können. Wir sind überzeugt, dass solche umfassenden Maßnahmen nötig sind. Warum? Um Tabak von Kindern fern zu halten. Um den illegalen Handel einzudämmen. Und vor allem, um durch Rauchen verursachte Todesfälle und Erkrankungen zu reduzieren.


Unser Hauptanliegen besteht ohne Frage darin, diese Ziele zu erreichen.


Darüber hinaus wird von uns auch erwartet, dass wir uns als guter Corporate Citizen verhalten, der in Menschen und die Gesellschaft investiert. Deshalb nehmen wir unsere Verantwortung als Corporate Citizen und unsere Rolle als ein aktives Mitglied der Gesellschaft ernst. Wir haben eine lange Tradition, der Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten, etwas zurück zu geben.


In Deutschland konzentriert sich unser gesellschaftliches Engagement auf drei Bereiche: Soziales, Kunst und Wissenschaft.


Im sozialen Bereich möchten wir mit unseren Initiativen vor allem bei der Bekämpfung häuslicher Gewalt helfen. Deshalb haben wir die Initiative „Für ein Zuhause ohne Gewalt“ ins Leben gerufen. Wir fördern im Rahmen dieser Initiative Hilfsangebote für von Gewalt betroffene Frauen, so z.B. das Frauenobdach Karla 51 in München, das Frauenschutzhaus Dresden e.V. oder die Berliner Initiative gegen Gewalt gegen Frauen e.V. (BIG), die mit unserer Hilfe ihr Hotline-Angebot durch eine „Mobile Intervention”, also um Besuche Betroffener vor Ort, erweitern konnte.


Seit über 30 Jahren fördern wir in Deutschland innovative Kunst und Künstler. In den letzten fünf Jahren konnten wir diese Förderung zunehmend mit unserem Sozialengagement verknüpfen. Die von uns unterstützten Ausstellungen „Architektur der Obdachlosigkeit“ in München oder „Madonna“ in Dresden schlugen hier exemplarisch eine Brücke zwischen Kunst und Sozialem.


Ein weiteres Anliegen ist es, Menschen mit körperlichen oder sozialen Einschränkungen den Zugang zur Kunst zu ermöglichen. Ein Beispiel hierfür ist das neuartige Kunstvermittlungsprogramm PINK. Es ermöglicht sozial oder körperlich benachteiligten Menschen den Zugang zur Kunst. Mit seinen auf jede Gruppe individuell ausgerichteten Programmen ist PINK einmalig in der deutschen Museumslandschaft.


Im Bereich der Wissenschaft wird schon seit über 23 Jahren der Forschungspreis der Philip Morris Stiftung ausgeschrieben. Bis jetzt wurden über 160 Wissenschaftler für ihre Leistungen ausgezeichnet, die technisch-innovative und marktfähige Produkte versprechen und deren Arbeit für die Lösung aktueller gesellschaftlicher und ökonomischer Probleme genutzt werden kann.


Die Philip Morris GmbH hat als Hersteller von Tabakprodukten eine Verantwortung, die weit über ökonomisch begründete Ziele hinausgeht. Unser oberstes Ziel ist es, weiterhin die Risiken des Rauchens zu kommunizieren, ein weniger schädliches Produkt zu entwickeln, und, allgemeiner gesprochen, dabei zu helfen, den Schaden, den das Rauchen verursacht, zu reduzieren. Ein verantwortungsvoller Umgang mit unserem Produkt, unseren Mitarbeitern und der Umwelt und unser Engagement als Corporate Citizen sind für uns die wichtigsten Maßnahmen, um unserer Verantwortung als Unternehmen gerecht zu werden.

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