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Ford-Werke GmbH

"My great-grandfather´s vision was to provide affordable transportation for the world. I want to expand that vision for the 21st century and provide transportation that is affordable in every sense of the world – socially and environmentally, as well as economically. In other words – sustainable transportation." Chairman Bill Ford, 2005

Nachhaltigkeit bei Ford
Ford baut Autos. Aber nicht nur. Das Verständnis von Sustainability (Nachhaltigkeit) bei Ford, beinhaltet ökologische, soziale und ökonomische Aspekte gleichermaßen, bis hin zu einer ganzheitlichen Verantwortungsübernahme (CSR), welche ein festes Element der Unternehmensstrategie ist.

Ausgangspunkt für die Sustainability-Strategie bei Ford ist der Anspruch, Nachhaltigkeit in die bestehenden Strukturen des Unternehmens zu integrieren. Das folgende Schaubild zeigt die vier (Unternehmens-) Bereiche der Strategie.

Abbildung: Die Sustainability-Strategie bei Ford



Das bürgerschaftliche Engagement von Ford
Das bürgerschaftliche Engagement des Unternehmens ist im letzten Strategieelement, der „Responsible Business Strategy“, in Form des Corporate Citizenships angesiedelt, da es unsere Beziehungen zu externen Partnern maßgeblich beeinflusst. William Clay Ford Jr., der Vorstandsvorsitzende der Ford Motor Company, brachte es auf den Punkt: „Wir sehen keinen Konflikt zwischen geschäftlichem Erfolgsstreben und sozialem und umweltpolitischem Engagement. Für mich ist der Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Unternehmen der Folgende: Ein gutes Unternehmen bietet exzellente Produkte und Dienstleistungen – ein großartiges Unternehmen bietet exzellente Produkte und Dienstleistungen und ist gleichzeitig bestrebt, eine bessere Welt zu schaffen“. Das Corporate Citizenship beinhaltet sowohl Bestandteile des Corporate Giving (vor allem Spenden und Sponsoring) als auch des Corporate Volunteering (das aktive Engagement der Mitarbeiter), wobei auf Letzteres im Folgenden der Fokus gerichtet wird.

Das Corporate Volunteering
Das sog. „16-Stunden-Programm“ ist Basis für das Corporate Volunteering bei Ford. Es ermöglicht es jedem Mitarbeiter, sich pro Jahr 16 Stunden oder zwei Arbeitstage von der eigentlichen Arbeit bezahlt freistellen zu lassen, um sich freiwillig in gemeinnützigen Projekten zu engagieren. Die Mitarbeiter setzen Projekte in sechs Engagementbereichen um. Dazu gehören Gesundheit und Soziales, Bildung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Sport, Hilfs- und Rettungsdienste sowie Umwelt und Naturschutz. Dieser breite Engagementansatz ist Basis für eine umfassende Förderung des gesellschaftlichen Engagements, welches wiederum dem Gemeinwesen in seiner Vielfalt zu Gute kommt.

Ford hat große Erfahrung mit ehrenamtlicher Tätigkeit: Seit Beginn des Corporate Volunteerings (Mai 2000) wurden bereits rund 400 Projekte realisiert. Über 4.000 Ford-Mitarbeiter haben daran teilgenommen. So organisierte ein Team von über 30 Ford-Mitarbeitern bereits zum dritten Mal ein viertägiges Ferien-Sport-Programm für 400 sozial benachteiligte Kölner Kinder und Jugendliche, die ansonsten die Ferien auf der Strasse verbracht hätten. Ein anderes Team errichtete für eine Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung einen Sinnesgarten, wozu beispielsweise ein aus Weiden geformtes Iglu als Sonnenschutz für Rollstuhlfahrer gehörte. Aber auch Bewerbungstrainings für Schüler, Ausflüge für Senioren oder der Bau eines Klettergerüsts für die Orang Utans im Zoo sind Projektbeispiele.



Das „FAIR“-Programm
Seit September 2004 können sich auch "ältere" Mitarbeiter der Ford-Werke GmbH und ehemalige Ford’ler in Corporate Volunteering-Projekten des Unternehmens im Großraum Köln engagieren. „Ford’ler Aktiv Im Ruhestand“ („FAIR“) heißt das Programm, das sich gezielt an Ford-Mitarbeiter in Altersteilzeit, im Vorruhestand oder im Ruhestand wendet und ihr ehrenamtliches Engagement fördern will. Damit ist Ford eines der wenigen Unternehmen in Deutschland, das nicht nur seine aktive Belegschaft zur Realisierung von Projekten zum Wohle der Gemeinschaft auffordert, sondern auch seine Pensionäre. Ford meint: Unsere Gesellschaft kann es sich nicht länger leisten, auf Rat und Tat der "älteren" Menschen zu verzichten.

„Bündnis für Köln“ und „Gemeinsam Sozial“
Im November 2002 haben die Stadt Köln und die damalige Ford-Werke AG das zunächst auf zwei Jahre befristete und mittlerweile unbefristet verlängerte „Bündnis für Köln“ vereinbart. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ schlägt die Stadt Köln dem Automobilhersteller konkrete Projekte vor und stellt die jeweiligen Kontakte her. Teams von Ford realisieren diese Projekte dann im Rahmen des Corporate Volunteerings.

Im März 2004 vereinbarten der Diözesan-Caritasverband Köln und Ford eine ebenfalls zunächst auf zwei Jahre befristete Kooperation („Gemeinsam Sozial“), bei der die Caritas als Träger unterschiedlicher sozialer Einrichtungen in der gesamten Region Projekte vorschlägt sowie die jeweiligen Kontakte herstellt und Ford-Mitarbeiter diese Projekte dann ehrenamtlich umsetzen. Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit stehen dabei Projekte im sozialen Bereich, beispielsweise für behinderte und sozial benachteiligte Menschen. Die Kooperation steht unter dem Motto: „Helfen und Gestalten für die Region“.

Ansprechpartner
Ansprechpartner für die Themen Sustainability und Corporate Citizenship bei der Ford-Werke GmbH Köln sind:
  • Norbert Krüger (Programm-Manager), Telefon: (02 21) 90-15850, e-mail: nkrueger@ford.com
  • Isfried Hennen (Presse), Telefon: (02 21) 90-17512, e-mail: ihennen1@ford.com