BASF

Chemie, die verbindet – für eine nachhaltige Zukunft

Im Jahr 2050 werden fast zehn Milliarden Menschen auf der Erde leben. Die Weltbevölkerung und ihre Ansprüche wachsen, die Ressourcen unseres Planeten sind jedoch begrenzt. In dem Anstieg der Weltbevölkerung sehen wir zum einen große globale Herausforderungen, zum anderen viele Chancen, insbesondere für die Chemieindustrie. Wir wollen zu einer Welt beitragen, die eine lebenswerte Zukunft mit besserer Lebesqualität für alle bietet und haben dies in unserem Unternehmenszweck „We create chemistry for a sustainable future“ verankert. Deshalb unterstützen wir unsere Kunden und die Gesellschaft mit Chemie, die vorhandene Ressourcen bestmöglich nutzt. Unseren Unternehmenszweck verfolgen wir, indem wir in Einkauf und Produktion verantwortungsvoll handeln, ein fairer und verlässlicher Partner sind und außerdem kreative Köpfe zusammenbringen, um die besten Lösungen für die Anforderungen der Märkte zu finden. Das bedeutet für uns erfolgreiches Wirtschaften.

Gesellschaftliche Verantwortung und Engagement

Wir übernehmen gesellschaftliche Verantwortung: Weltweit engagieren wir uns in vielfältigen Projekten – insbesondere im Umfeld unserer Standorte. Schwerpunkte legen wir dabei auf lebenslanges Lernen und den Zugang zu Bildung – denn was heute in Bildung und Wissenschaft investiert wird, zahlt sich langfristig in Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichem Wohlstand aus. Unter dem Dach der „Social Engagement“-Strategie verbindet BASF zwei Säulen: Spenden und eigene gemeinnützige Aktivitäten („Corporate Citizenship“) sowie geschäftsorientierte Projekte („Starting Ventures“).

Mit Aktivitäten im Bereich „Corporate Citizenship“ wollen wir dazu beitragen, das regionale Umfeld unserer Standorte für Nachbarn, Mitarbeiter und ihre Familien lebenswert zu gestalten. Dazu unterstützen wir zahlreiche Projekte – beispielsweise im Rahmen unseres 2015 gestarteten Programms „
Connected to Care“. Es bietet Mitarbeitern weltweit die Möglichkeit, soziale Projekte in Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organsiationen in ihrer direkten Nachbarschaft zu verwirklichen. In Ludwigshafen findet zum Beispiel einmal im Jahr der „Mitmacher“ statt. Zu dieser Aktion treffen BASF Mitarbeiter-Teams und gemeinnützige Einrichtungen auf einem „Handelsplatz“ aufeinander, um gemeinsame Projekte zu vereinbaren und im Laufe des Jahres umzusetzen. 2016 wurde dieses Format auch auf zwei Standorte in Brasilien übertragen.

Mit unserem "Starting-Ventures"-Programm entwickeln wir unternehmerische Lösungen, die einkommensschwache Bevölkerungsgruppen in Entwicklungs- und Schwellenländern dabei unterstützen, ihre Lebensqualität aus eigener Kraft zu verbessern. In diesem Rahmen haben wir zum Beispiel in Ghana und Nigeria das Projekt „Sustainable Entrepreneurs“ gestartet. Junge Landwirte werden dabei weitergebildet und erhalten eine über eine reine Anwendungsschulung hinausgehende Ausbildung für den Umgang mit Pflanzenschutzmitteln. Diese Fähigkeiten können sie anschließend als Service anderen Landwirten anbieten. Der Ansatz hilft den Landwirten und verbessert den richtigen Umgang mit unseren Produkten vor Ort, denn Produktverantwortung (Product Stewardship) und Anwendersicherheit sind wichtige Kernelemente unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Durch Programme wie diese leisten wir unseren Beitrag für ein nachhaltiges Wirtschaften auf ökonomischer, ökologischer und gesellschaftlicher Ebene. Alle unsere Aktivitäten im Rahmen Social Engagement richten wir als Beitrag zu den UN Sustainable Development Goals (SDGs) aus, die im September 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurden. Wir engagieren uns in Netzwerken wie UN Global Compact, CSR Europe und Econsense – denn für die Verknüpfung ökologischer, ökonomischer und sozialer Fragestellungen ist es unverzichtbar, dass verschiedene gesellschaftliche Gruppen zusammenarbeiten.

Wert schaffen und messen

In unserem Unternehmenszweck haben wir verankert, nachhaltige Lösungen voranzutreiben. Doch wie lässt sich dieser Beitrag konkret messen? Eine Antwort auf diese Problemstellung liefert unser „Value-to-Society- Ansatz“. Dieser misst die ökonomischen, ökologischen und die sozialen Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit entlang der Wertschöpfungskette. Als Wertungsmaßstab wird der Einfluss auf das Wohlergehen der Menschen genutzt. Basierend auf Methoden der Wohlfahrtsökonomik wird unser positiver wie negativer Beitrag in monetären Werten ausgedrückt.

Die monetäre Bewertung unserer Geschäftsaktivitäten erlaubt es uns, die Bedeutung finanzieller und sogenannter nichtfinanzieller Auswirkungen auf die Gesellschaft noch besser als bislang zu verstehen, direkt miteinander zu vergleichen sowie ihre Wechselwirkungen aufzuzeigen. Diese Transparenz unterstützt unser integriertes Handeln und trägt so zum langfristigen Erfolg der BASF bei.