Debeka

Die Debeka lebt den Gedanken des Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit

Die Debeka ist – im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen der Versicherungswirtschaft – seit ihrer Gründung im Jahr 1905 unabhängig. Sie muss keine Rücksicht auf Interessen von beherrschenden Unternehmen oder Kapitalgebern nehmen.

Der Ursprung der Debeka-Gruppe ist der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, dessen oberstes Prinzip die Bedarfsdeckung seiner Mitglieder und Kunden ist. Diesem Grundsatz bleibt das Unternehmen treu. Auf kostenintensive Werbung wird verzichtet, stattdessen bietet das Unternehmen das bestmögliche Preis-Leistungs-Verhältnis und einen umfassenden Service. Dieses hohe Kostenbewusstsein besteht auf allen Ebenen.

Die größte Sparte der Debeka-Gruppe ist die Krankenversicherung. Diese blickt auf mehr als 100 Jahre Erfahrung zurück. Mit über zwei Millionen vollversicherten Personen ist sie die größte private Krankenversicherung in Deutschland und auch die größte Selbsthilfeeinrichtung des öffentlichen Dienstes auf dem Gebiet der Krankenversicherung.

1947 wurde die Debeka Lebensversicherung gegründet. Sie gehört heute zu den Top Ten der deutschen Lebensversicherer.

Sowohl die Debeka Lebensversicherung als auch die Krankenversicherung werden bereits seit mehreren Jahren von der Ratingagentur ASSEKURATA mit der Bestnote A++ („exzellent“) ausgezeichnet, zuletzt im Februar 2014.

Die 1981 gegründete Debeka Allgemeine Versicherung AG führt mit ihren Sparten Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung, Hausrat- und Glasversicherung, Wohngebäude- und Bauleistungsversicherung, Rechtsschutzversicherung, Kfz-Versicherung und Reiseversicherung ein vollständiges auf Privathaushalte abgestimmtes Angebot und verzeichnet ein rasantes Bestandswachstum.

Die Debeka Bausparkasse wurde 1974 gegründet. Ziel war es, das Angebot zur Altersvorsorge und Vermögensbildung zu erweitern und damit ein wichtiges neues Marktsegment zu erschließen. Die Debeka Bausparkasse ist - gemessen an der Bilanzsumme - die viertgrößte private Bausparkasse Deutschlands.

Insgesamt betreut die Debeka-Gruppe derzeit über sechs Millionen Mitglieder und Kunden.

Kapitalanlage
Um den Mitgliedern für die eingezahlten Beiträge ein Höchstmaß an Leistungen zur Verfügung zu stellen, verfolgt die Debeka eine vorausschauende Kapitalanlagepolitik. Neben den Grundsätzen der Rentabilität und einer angemessenen Mischung und Streuung steht für die Debeka die Sicherheit des Investments an erster Stelle. So ist der überwiegende Teil der Gelder in Darlehen und festverzinslichen Wertpapieren erstklassiger öffentlich- und privatrechtlicher Aussteller angelegt. Die Berücksichtigung ethischer, ökologischer und sozialer Belange bei der Kapitalanlage gehört zum Selbstverständnis der Debeka-Versicherungsgruppe. Basis jeder Anlageentscheidung ist eine Negativliste mit Ausschlusskriterien, wie z. B. Verletzung der Menschenrechte, Kinderarbeit und Pornographie. Diese Kriterien ermöglichen eine stetige Optimierung unserer verantwortungsvollen Vermögensverwaltung und leisten dadurch einen positiven Beitrag zum Schutz von Mensch und Natur.

Personal
Durch kontinuierliches Wachstum der Unternehmen wird die Beschäftigung der Mitarbeiter/innen gesichert. Motivierte Mitarbeiter/innen sind die Basis des Erfolgs der Debeka, jeder Einzelne ist dem Unternehmen wichtig. Die Debeka bietet gute Arbeitsbedingungen und überdurchschnittliche Sozialleistungen. Bereits seit 1939 wird den Angestellten eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung über eine eigene Zusatzversorgungskasse angeboten.

Die Arbeitszeiten sind sehr flexibel, die Mitarbeiter/innen im Außendienst haben keine feste Arbeitszeit, für den Innendienst gilt bereits seit Anfang der 1970er Jahre die gleitende Arbeitszeit. Auch die Teilzeitarbeit hat bei der Debeka eine lange Tradition. Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Teilzeitmodelle. Die Mitarbeiter/innen erhalten so die Möglichkeit, private und betriebliche Belange besser zu vereinbaren. Die in der Hauptverwaltung und den bundesweiten Landesgeschäftsstellen praktizierte Telearbeit bietet den Mitarbeiter/innen ebenfalls eine gute Möglichkeit, Familie und Beruf zu verbinden.

Die Debeka-Gruppe bildet einen der Marktlage entgegengesetzten Trend, indem sie wegen ihres kontinuierlichen Wachstums Personal aufbaut. Außerdem stellt sie Jahr für Jahr eine große Zahl an Ausbildungsplätzen zur Verfügung: Die Ausbildungsquote (Verhältnis der Ausbildungsverhältnisse zur Gesamtbeschäftigtenzahl) liegt deutlich über 13 %, insgesamt beschäftigt die Debeka im Jahr 2014 über 2.100 Auszubildende. Die Ausbildung der Debeka ist anerkannt gut, immer wieder erfährt das Unternehmen die Anerkennung besonderer Verdienste in der Berufsausbildung durch die örtlichen Industrie- und Handelskammern. Jeder Lehrling, der eine Debeka-Ausbildung erfolgreich durchläuft, hat auch die Chance, nach der Ausbildung einen festen Arbeitsplatz zu erhalten.

Zur Unternehmensphilosophie gehört es, Führungspositionen überwiegend aus den eigenen Reihen zu besetzen. Um diesem Anspruch auch zukünftig gerecht werden zu können, wird seit vielen Jahren ein eigenes Personal-Entwicklungs-Programm angeboten.


Außerdem gibt es ein Debeka-Weiterbildungsprogramm mit vielfältigen und abwechslungsreichen Kursen, an denen jede/r Mitarbeiter/in teilnehmen kann.

Durch einen Kooperationsvertrag mit der Universität Koblenz-Landau wird seit einigen Jahren die Weiterbildung im IT-Bereich gefördert und forciert. Gerade auf diesem Gebiet ist es wichtig, Praxis und Theorie miteinander zu verknüpfen, um nicht von der rasanten Entwicklung abgekoppelt zu werden. Die Mitarbeiter/innen der Debeka haben die Möglichkeit, sich als Gasthörer/in einzuschreiben oder an speziell für die Debeka aufgelegten Seminarthemen teilzunehmen.

Der besonderen Situation älterer Mitarbeiter/innen im Außendienst trägt die Debeka durch Arbeitserleichterungen für die über 55-Jährigen Rechnung, wie z. B. niedrigere Zielvorgaben. Auch der Innendienst braucht bei altersbedingter Leistungsminderung keine Nachteile zu befürchten. Für Schwerbehinderte gibt es eine Betriebsvereinbarung, die ihnen die Integration in den Berufsalltag erleichtern soll.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bewertet in unregelmäßigen Abständen die Qualität der Arbeitsplätze. Mit dem Siegel für Arbeit „Arbeit PLUS“ zeichnet die EKD dabei ein „vorbildliches arbeitsmarktpolitisches Engagement“ von Unternehmen aus. Bereits dreimal erhielt die Debeka dafür eine Auszeichnung. In dieser Erhebung wurden die Beschäftigungsentwicklung im Branchenvergleich, die Einstellung und Übernahme von Auszubildenden, die Einstellung älterer Arbeitnehmer und Langzeitarbeitsloser sowie die Beschäftigung von Schwerbehinderten berücksichtigt.

Im Jahr 2007 erhielt die Debeka-Hauptverwaltung das Grundzertifikat und nach erfolgreicher Re-Auditierung in 2010 und erneuter Konsolidierung 2013 auch das Zertifikat zum audit berufundfamilie. Diese Auszeichnung erhalten Unternehmen und Institutionen, die das audit berufundfamilie
entsprechend der externen Richtlinie durchgeführt haben und so dokumentieren konnten, dass sie eine familienbewusste Personalpolitik umsetzen und gleichzeitig weiterführende Ziele zur Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familie anstreben.

Ökologie
Umweltbewusstes Denken und Handeln sind nicht nur bei der Kapitalanlage ein Grundprinzip der Debeka. Über die bloße Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen hinaus sind im betrieblichen Alltag eine Reihe von Aktivitäten verankert, die einen spürbaren Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten. Abfalltrennsystem, Energie- und Wassereinsparung, Bezug von Strom aus regenerativen Energiequellen, Dienstreisen überwiegend mit der Bahn und die Gewährung vergünstigter Darlehen zum Bau von Niedrigenergiehäusern sind nur einige Beispiele.

Zusammenarbeit mit Forschung und Lehre
Die Debeka fördert die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis durch die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung, z. B. im Rahmen einer strategischen Allianz mit der Universität Koblenz-Landau. Außerdem wirken Debeka-Mitarbeiter/innen aktiv in örtlichen Institutionen mit, z. B. als Dozenten an Berufsschulen, Prüfer bei der IHK, Sprecher von Arbeitsgruppen lokaler Vereinigungen oder Ansprechpartner für Arbeitsagenturen.

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