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CreditPlus Bank

Im Rahmen des Schulprojekts unterrichten CreditPlus-Mitarbeiter Schüler der neunten oder zehnten Klasse an Brennpunktschulen in Stuttgart und Offenbach zum verantwortungsvollen Umgang mit Geld.

Dabei tauschen die Schüler für eine Doppelstunde ihre Aufsatzhefte gegen einen Geldtypentest und füllen statt Rechenkästchen Haushaltspläne aus. In einem weiteren Unterrichtsblock geht es um Fragen wie "Was kosten die Dinge, auf die ich sparen möchte?" oder "Wie wird festgestellt, ob sich jemand einen Kredit leisten kann?" Beispiele aus dem täglichen Leben ergänzen die Rechenbeispiele.

Die Mitarbeiter der Bank bringen sich mit großen Einsatz und ihren persönlichen Erfahrungen im Bankgeschäft in das Projekt ein. Darüber hinaus geben Auszubildende den Schülern der 10. Klasse Bewerbungstipps und berichten über ihre Ausbildung.

Für Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank, ist das Projekt ein Beispiel für gesellschaftliches Engagement und verantwortungsvolles Handeln des Unternehmens gegenüber der Gesellschaft: "Die finanzielle Allgemeinbildung der Deutschen ist sehr lückenhaft, besonders bei den Jugendlichen. Durch unseren Einsatz in den Schulen versuchen wir dem entgegenzuwirken."

Auch die Direktoren und Lehrer freuen sich über die anschaulichen Alltagsberichte und Übungen zum Umgang mit Geld. Uwe Heilek, Schulleiter der Gablenberger Schule sagt zu dem praxisnahen Unterricht: "Viele Familien unserer Schüler müssen jeden Cent mehrmals umdrehen. Da ist es für die Jugendlichen wichtig zu lernen, einen Bezug zu Geld zu bekommen und damit vernünftig zu haushalten."

Bereits im Jahr 2007 startete die CreditPlus Bank das Schulprojekt mit einer Pilotphase an der Friedensschule in Stuttgart. Wenig später kamen die Gablenberger Schule in Stuttgart sowie die Edith-Stein-Schule in Offenbach dazu. Im Jahr 2008 wurde das Schulprojekt der CreditPlus Bank mit dem LEA Mittelstandpreis ausgezeichnet.