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IBM Deutschland GmbH

Gesellschaftliches Engagement hat bei IBM eine lange Tradition. Bereits vor über 80 Jahren hat Thomas J. Watson, Firmengründer der IBM, Projekte im Unternehmen initiiert, die einen Beitrag zur Problemlösung gesellschaftlicher Fragen leisten.

Der Förderschwerpunkt liegt bei Projekten aus dem Bereich Bildung, die mit innovativen Technologien und Methoden unterstützt werden - oft in einer Public-Private-Partnership. Außerdem setzt IBM stark auf das freiwillige Engagement seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die ‚Reinventing Education’ Initiative von IBM

Das Förderprogramm ‚Reinventing Education’ stellt das Herzstück der globalen IBM Bildungsinitiativen dar. Dabei arbeitet IBM weltweit mit Ministerien und Bildungseinrichtungen zusammen, um moderne Technologie und kompetentes Projektmanagement zur Lösung einiger der wichtigsten Zukunftsthemen im Bereich der Schulbildung zu entwickeln und implementieren.

Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich IBM mit ‚Reinventing Education’ und investierte weltweit über 75 Millionen US-Dollar. Mit der Partnerschaft zwischen IBM und dem brandenburgischen Bildungsministerium startete im Oktober 2005 ‚Reinventing Education’ in Deutschland.


Der Flächenstaat Brandenburg mit großen Entfernungen ist der ideale Partner für die online-gestütze Kommunikation auf der das Projekt basiert. Brandenburgs Lehrer nehmen an speziellen Schulungen teil, um die von IBM zur Verfügung gestellte Software „Teacher's Workplace“ effizient anwenden zu können. Die Software wurde speziell für Lehrpersonal entwickelt, um den täglichen Anforderungen gerecht zu werden und mit Kollegen über Schulgrenzen hinweg intensiv zusammen zu arbeiten. Damit wird die individuelle Förderung von Schülern durch die neue Zusammenarbeit der Lehrer gestärkt.


Bei der On Demand Community zählt jeder Einzelne

Mit der weltweiten On Demand Community unterstützt IBM das ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter und Pensionäre. Bereits heute engagieren sich mehr als 46.000 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter der IBM in kommunalen und sozialen Einrichtungen, Behörden und Schulen.

Seit dem Start der Aktion im November 2003 haben sich in Deutschland über 2700 IBM Mitarbeiter und mehr als 800 Pensionäre bei der Aktion registriert. Viele fühlten sich von der On Demand Community ermutigt sich für einen gemeinnützigen Zweck zu engagieren. Durch die Bündelung ihres Wissens und ihrer Fähigkeiten, sowie durch den Einsatz branchenführender Technologielösungen von IBM, sollen gemeinnützige Organisationen und öffentliche Einrichtungen, wie Schulen oder Kindergärten, praktische Unterstützung im IT-Bereich erfahren.


Durch ihr Engagement können Mitglieder der Aktion Geldspenden für ihre gemeinnützige Organisation „erarbeiten“. Dazu müssen sie sich in einem Onlinesystem registrieren, in den kommenden Monaten 50 Stunden engagieren und regelmäßig die geleisteten Stunden in das Onlinesystem eintragen.


Das World Community Grid hilft bei der Grundlagenforschung gegen Krankheiten

Was wäre, wenn die Rechenleistung von 650 Millionen PCs auf der ganzen Welt gebündelt und zur Lösung der dringendsten Probleme der Menschheit genutzt würde? Das World Community Grid will genau dies erreichen und jeder kann daran teilnehmen.

Das Ziel des World Community Grid ist die Schaffung des größten öffentlichen Computernetzes zum Wohle der Menschheit. Dieses Netz gründet auf dem Gedanken, dass technologische Innovationen kombiniert mit wissenschaftlicher Forschung und vielen Freiwilligen die Welt zum besseren verändern kann.


Um mitzumachen, kann jeder von der Internetseite des Projekts ein kostenloses, einfaches und sicheres Softwareprogramm auf seinen Laptop oder Heimcomputer laden. Sobald der Rechner Kapazität frei hat, fordert das Programm Daten zur Bearbeitung vom World-Community-Grid-Server. Nach dem erfolgreichen Bearbeiten werde die Daten zurück geschickt und mit denen anderer Teilnehmer kombiniert. Jeder Rechenblock, den der Computer bearbeitet, bringt Wissenschaftlern wichtige Erkenntnisse. Durch die Vernetzung von Rechenleistung auf der ganzen Welt stehen den Wissenschaftlern Ergebnisse wesentlich früher zur Verfügung.


Geforscht hat das World Community Grid bisher zu Krankheiten wie Malaria, HIV/AIDS, SARS oder Krebs. Spätere Projekte könnten helfen Naturkatastrophen wie Erdbeben und Fluten besser vorherzusehen oder zu erforschen, wie die zukünftige Trinkwasserversorgung sichergestellt werden kann.