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Deutsche Telekom AG

Die Deutsche Telekom AG ist dem Grundgedanken der Nachhaltigkeit verpflichtet und arbeitet konsequent daran, die Balance zwischen wirtschaftlichem Wachstum, hohen Umweltstandards und sozialer Verantwortung zu verbessern.

Unternehmerische und gesellschaftliche Verantwortung (Corporate Social Responsibility) versteht und praktiziert die Deutsche Telekom im Sinne der Nachhaltigkeit. Sie ist unser freiwilliger Beitrag zur sozialen und ökologischen Gestaltung unserer Gesellschaft und bezieht unsere Stakeholder ein. Den Beitrag, den die Deutsche Telekom und ihre Mitarbeiter dabei als Teil der Gesellschaft leisten, beschreiben wir als Corporate Citizenship (CC). Er umfasst die Aspekte Mitwirkung, Nachbarschaft, Dialog und Engagementförderung.

Unser Selbstverständnis spiegelt sich in zahlreichen Aktivitäten wieder, die zum großen Teil im Corporate Social Responsibility Bericht der Deutschen Telekom zu finden sind.


Hier drei Beispiele:

I. Sozialcharta

Die Frage, unter welchen Bedingungen Produkte und Dienstleistungen produziert und angeboten werden, braucht eine weltweit gültige Antwort. Wir haben darum eine konzernweit verbindliche Sozialcharta beschlossen. Mit ihr wurde die Einhaltung von international anerkannten sozialen Mindeststandards im Konzern der Deutschen Telekom sowie auch entlang der gesamten Wertschöpfungskette – insbesondere auch als Erwartung an unsere Lieferanten – festgeschrieben. Neben den Werten des Global Compact liegen der Charta Normen, Richtlinien und Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der OECD zu Grunde.

Die Einhaltung der Sozialcharta im Konzern wird durch den jährlichen Social Performance Report überprüft, in dem alle Konzernunternehmen weltweit über die Einhaltung der Grundsätze berichten müssen. Sollten Abweichungen vorhanden sein, müssen diese durch sachliche Gründe gerechtfertigt und belegt werden. Anschließend ist ein Konzept vorzulegen, wie Abhilfe geschaffen werden soll.


Im letztjährigen Social Performance Report wurden zusätzliche Fragen zu den Themen international anwendbarer Menschenrechte, Vereinigungsfreiheit sowie zum Recht auf Kollektivverhandlungen gestellt. Im Ergebnis haben alle konsolidierten Gesellschaften der Deutschen Telekom die Einhaltung der Grundsätze und Prinzipien der Sozialcharta erklärt. Insgesamt haben 121 Unternehmen am Social Performance Report 2012 teilgenommen.

Die Einhaltung der Grundsätze der Sozialcharta durch die Zulieferer wird durch mehrere Maßnahmen gewährleistet:
  • In den AGB Einkauf, die im Konzern Deutsche Telekom zur Anwendung kommen, ist eine Verpflichtung der Zulieferer enthalten, wonach sich diese an den Grundsätzen der Sozialcharta der Deutschen Telekom bei der Herstellung ihrer Produkte orientieren.
  • Die Deutsche Telekom hat eine Global Procurement Policy erlassen, wonach die Sozialcharta von allen Einkaufsmitarbeitern weltweit zu beachten ist. Nach der Policy tätigt der Einkauf nur Geschäfte mit umwelt- und sozialverantwortlichen Lieferanten im Einklang mit der Strategie für nachhaltigen Einkauf (Sustainable Procurement Strategy) der Deutschen Telekom.
  • Die Deutsche Telekom engagiert sich in der Global e-Sustainability Initiative (GeSI). Hier geht es um nachhaltige Standards entlang der Zuliefererkette. Die Initiative, in der sich einige der weltweit größten Unternehmen der Informationstechnik und Telekommunikation engagieren, hat sich zum Ziel gesetzt, die globale Umweltsituation zu verbessern und die Entwicklung nachhaltiger Technologien in der Branche zu fördern.
  • Joint Audit Cooperation (JAC) ist ein Verband von TK-Betreibern, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Umsetzung von Corporate Social Responsibility (CSR) in allen Produktionszentren der wichtigsten multinationalen ICT-Anbieter sicherzustellen, zu bewerten und zu fördern. Die Deutsche Telekom als Mitbegründer des Verbandes und die weiteren Mitglieder des JAC nutzen gemeinsam Ressourcen und Best Practices, um international die langfristige Umsetzung von CSR auf den unterschiedlichen Ebenen der ICT-Lieferkette voranzutreiben.

II. engagement@telekom

Sich engagieren heißt Verantwortung übernehmen und Verantwortung leben. Das Programm engagement@telekom ist für die Deutsche Telekom unmittelbarer Ausdruck einer gelebten, verantwortungsvollen Unternehmenskultur. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich bereits ehrenamtlich und leisten einen sozialen Beitrag für unsere Gesellschaft. Das Unternehmen unterstützt den persönlichen Einsatz der Konzernbeschäftigten in gemeinnützigen Projekten auf vielfältige Weise. Auf der Online-Plattform engagement@telekom finden sich verschiedene Projekte, bei denen sich die Mitarbeiter der Telekom gesellschaftlich engagieren oder als Team einen Social Day gestalten können.

III. Deutsche Telekom Stiftung

Die Ende 2003 gegründete Deutsche Telekom Stiftung engagiert sich bundesweit für eine Verbesserung der Bildung in den MINT-Fächern. Um auch künftig innovative Produkte und Leistungen hervorzubringen, ist Deutschland auf ein hohes Bildungsniveau und gut ausgebildete Menschen angewiesen. Die Stiftung arbeitet dabei entlang der Bildungskette und setzt sich gleichermaßen für die Basis- wie die Spitzenförderung ein. Ziel der Stiftung ist es, den Technologiestandort Deutschland voranzubringen und einen spürbaren Beitrag zur Verbesserung des Innovationsklimas im Land zu leisten.