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Aktion Gemeinsinn

Die Aktion Gemeinsinn wurde 1957 nach Kontaktaufnahmen mit einem amerikanischen Vorbild, National Advertising Council, auf einer Spezialtagung über Werbung und Ethik in der Evangelischen Akademie Bad Boll gegründet. Gründungsvorsitzende sind: Akademiedirektor Dr. Eberhard Müller, damals Bad Boll, und Professor Dr. Carl-Christoph Schweitzer, der nach der Wiedervereinigung noch einmal den Vorsitz übernahm. Fünf andere Gründer vertraten die Medien.

Der Name des sofort als gemeinnützig anerkannten Vereins ergab sich aus einer Zusammenziehung der beiden Forderungen des großen preußisch-deutschen Reformers Freiherrn vom Stein in seiner Nassauer Denkschrift 1807 nach mehr Bürgersinn und Gemeingeist in deutschen Landen, also nach Gemeinsinn.

Die Botschaft ist über die Jahre dieselbe geblieben: Es gilt, in deutschen Landen die Bürgerinnen und Bürger gegenüber jeweils drängenden gesellschaftlichen und politischen Problemen zu sensibilisieren und sie zu aktivem persönlichen Engagement anzuregen.Weiterer Kerngedanke: Die Bürgerinnen und Bürger müssen selber Dinge in die Hand nehmen, die der Staat nicht tun kann oder nicht tun sollte.

Die Aktion Gemeinsinn hat wie ihr amerikanisches Vorbild von Anfang an zwischen bewußtseinsverändernden und zu aktiver Tat aufrufenden Kampagnen unterschieden, wobei sich idealerweise die zweite Phase aus der jeweils ersten entwickelte.

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