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Arbeits- und Gesundheitsschutz

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz hat in Deutschland ein hohes Niveau erreicht. Der Schutz der Beschäftigten vor Gefahren am Arbeitsplatz liegt aus ethischen und wirtschaftlichen Gründen im ureigenen Interesse der Wirtschaft, dazu gehört selbstverständlich die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen. Darüber hinaus kann aber auch die Präventionsarbeit der Betriebe erhebliche Erfolge aufweisen. Seit Jahrzehnten ist der Trend bei den Arbeitsunfällen rückläufig. Über die vielfältigen gesetzlichen Vorgaben zum Arbeits- und Gesundheitsschutz hinaus bieten immer mehr Unternehmen weitergehende Programme zur Verbesserung der Gesundheit ihrer Beschäftigten an.

Betriebliche Gesundheitspolitik umfasst alle Strategien, in die Humanressourcen unserer Wirtschaft zu investieren. Sie zielt darauf ab, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen gesund und leistungsfähig zu erhalten. Betriebliche Gesundheitspolitik kann so dazu beitragen, die Innovationskraft und Produktivität zu erhöhen. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird ihr voraussichtlich eine noch größere Bedeutung zukommen.

Die Palette der betrieblichen Angebote von Gesundheitsförderungsmaßnahmen ist breit. Sie reicht von der Beratung zu rückengerechtem Verhalten, der sog. Rückenschule, Aufklärungsaktionen zu den Themen Sucht, Rauchen, Ernährung und Bewegung, ausgewogenen Verpflegungsangeboten in der Kantine, Hebe-Trage-Krafttraining, Lauftreffs, Entspannungskursen, Herz-Kreislauf-Kuren über die Einrichtung von Gesundheitszirkeln, die Erstellung von Gesundheitsberichten und der Durchführung von Mitarbeiterbefragungen zur Arbeitsplatzzufriedenheit, Führungskräfteseminare zur gesundheitsgerechten Mitarbeiterführung bis hin zu Maßnahmen der Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung.