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Dieter Hundt, Klaus Murmann und Hartmut Mehdorn verleihen Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, BDA-Ehrenpräsident Klaus Murmann und der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn, haben am 3.11.2005 in Berlin den mit je 10.000 Euro dotierten Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung verliehen. Der Preis wird mit Unterstützung der Deutschen Bahn AG ausgelobt und in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal vergeben. Alle Preisträger haben sich in vorbildlicher Weise für die Weiterbildung ihrer Lehrkräfte eingesetzt und damit eine hohe Qualität des Unterrichts sicher gestellt.

Die Preisträger sind:
  • in der Kategorie „Schule“: die Grundschule Theodor-Heuss-Platz München
  • in der Kategorie „Hochschule“: die Fachhochschule Bielefeld
  • in der Kategorie „Berufsschule“: die Staatliche Berufsschule Vilshofen
  • in der Kategorie „Betrieb“: die Deutsche Telekom AG

Das Thema „Weiterqualifizierung der Lehrkräfte“ gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nur mit guten Lehrern und Ausbildern werden wir ein leistungsfähiges Bildungssystem erreichen. Die notwendigen fachlichen, didaktischen, pädagogischen und sozialen Kompetenzen müssen nicht nur in der Grundausbildung vermittelt, sondern auch – abgestimmt auf die jeweiligen Anforderungen – ständig weiterentwickelt werden. Bildungseinrichtungen müssen deshalb entsprechende Personalentwicklungsstrategien für die Lehrenden konzipieren und anwenden, sagten Hundt und Murmann.

„Die Qualität von Wissen und Bildung entscheidet über die Zukunfts-Chancen jedes einzelnen wie auch unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Deshalb ist es so wichtig, für die Bedeutung dieses Themas immer wieder zu werben“, betonte Bahnchef Mehdorn. Der Deutsche Arbeitgeberpreis sei dafür hervorragend geeignet, insbesondere weil er ein Pool für neue Ideen und bildungspolitische Impulse ist. „Hier werden in einem Wettbewerb die besten Ideen zur Stärkung des Bildungssystems und des Wissensstandortes Deutschland geboren und prämiert“, so Mehdorn.

Alle Preisträger zeichnet aus, dass die Konzepte auf andere Schulen, Hochschulen, Berufsschulen und Betriebe übertragen werden können. Damit besitzen sie Vorbildcharakter und können zur Nachahmung empfohlen werden.

Die Preisträger:

Grundschule Theodor-Heuss-Platz München
Die Grundschule im Problembezirk Neuperlach überzeugte die Jury durch ihr individuelles Fortbildungsprogramm, das die Lehrkräfte insbesondere auf den hohen Anteil an Migrantenkindern gezielt vorbereitet. Die beeindruckenden Ergebnisse der Schule belegen, dass hohe Qualität auch unter schwierigen Voraussetzungen möglich ist.

Fachhochschule Bielefeld (www.fh-bielefeld.de)
Die Fachhochschule bindet ihre Lehrkräfte von Anfang an in ein umfassendes Weiterbildungskonzept ein. Häufig sind gerade für neu berufene Professoren, die aus der betrieblichen Praxis kommen, die didaktischen, pädagogischen und methodischen Kompetenzen überwiegend Neuland. Der Hochschule gelingt es, die Weiterbildung ihrer Professoren zum richtigen Zeitpunkt aufzunehmen und kontinuierlich fortzuentwickeln.

Staatliche Berufsschule Vilshofen (www.bsvof.de)
Die Berufsschule wird für ihr Personalentwicklungskonzept ausgezeichnet, das Teil eines umfassenden und systematischen Schulkonzeptes ist. Die Schule greift damit auf erprobte und bewährte Qualifizierungsmodelle der Wirtschaft zurück und passt diese für die eigene Situation an.

Deutsche Telekom AG (www.telekom.de)
Die Deutsche Telekom überzeugte die Jury mit ihrem Weiterbildungsprogramm zum Lernprozessbegleiter. In dem einjährigen Programm werden die Ausbilder darauf vorbereitet, die Ausbildung als Lernprozess zu begreifen und zu gestalten. Damit garantiert der Konzern eine moderne und in den Arbeitsprozess integrierte Ausbildung.


In der rechten Spalte stellen wir Ihnen die vollständige Presse-Erklärung zur Verfügung.

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