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Präsidenten von BDA und BDI: Unternehmen tragen ein hohes Maß an Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft im In- und Ausland

„Die deutsche Wirtschaft ist weltweit führend mit ihrem freiwilligem Engagement für Umwelt und Gesellschaft“, sagte Arbeitgeberpräsident Hundt auf der heutigen Pressekonferenz von BDI und BDA zur Freigabe des gemeinsamen Internetportals „CSR - Unternehmen tragen gesellschaftliche Verantwortung (www.csrgermany.de)“. Auf der Internetseite stellen Unternehmen ihre vielfältigen Aktivitäten zum Schutz der Umwelt, zur Förderung der Arbeitnehmer, zur Aus- und Weiterbildung oder zum Verbraucherschutz vor. „Damit zeigen wir, dass Unternehmen, gleichgültig ob sie in Deutschland, Ungarn oder Südafrika aktiv sind, wesentlich mehr für eine nachhaltige Entwicklung tun als der Gesetzgeber vorschreibt“, sagte BDI-Präsident Rogowski.

BDI und BDA fördern mit dem Internetportal ein Netzwerk für CSR und den Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen. Besonders kleine und mittlere Betriebe erhalten anhand praktischer Beispiele Anregungen für ihre eigenen CSR-Aktivitäten und können sich mit ihren Initiativen präsentieren sowie vertiefende Informationen sammeln.

Basis für das gesellschaftliche Engagement ist der wirtschaftliche Erfolg der Unternehmen. Nur wettbewerbsfähige und wirtschaftlich gesunde Unternehmen sind in der Lage, ihren Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme zu leisten. Gleichzeitig bedeutet für ein Unternehmen ökologisch und gesellschaftlich verantwortliches Handeln die Sicherung seiner Zukunftskompetenz und Innovationskraft. „Corporate Social Responsibility bedarf keiner zusätzlichen Regulierung,“ mahnte Rogowski, „da Unternehmen allein aus betriebswirtschaftlichen Überlegungen immer mehr für Umwelt und Verbraucherschutz tun und schon deshalb in Ausbildung und Gesundheit investieren, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.“

Gerade im Mittelstand können nur passgenaue Aktivitäten dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu steigern. „Einheitslösungen sind ungeeignet, wir müssen die Vielfalt der Aktivitäten zur gesellschaftlichen Verantwortung erhalten. Corporate Social Responsibility wird sich ganz automatisch weiterentwickeln“, so Hundt.

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Statement Rogowski