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Initiative Pro Recyclingpapier

Unternehmen verschiedenster Branchen haben sich am 23. August 2000 zu einer beispiellosen Wirtschaftsallianz zusammengeschlossen, um die Akzeptanz von Recyclingpapier nachhaltig zu verbessern - der Initiative Pro Recyclingpapier. Zu den Mitgliedern der Initiative Pro Recyclingpapier gehören zum einen Unternehmen, die Anteil an der Wertschöpfungskette von Recyclingpapier haben wie Papierproduzenten, der Handel oder Hersteller von Bürogeräten. Zum anderen beteiligen sich Unternehmen wie die Deutsche Post, Sony, Lufthansa oder die Deutsche Telekom, denen auf den ersten Blick der direkte Bezug zu Recyclingpapier fehlt. Diese verstehen den Einsatz von und ihr Engagement für Recyclingpapier als Bestandteil einer nachhaltigen Unternehmensstrategie.

In den fünf Jahren seit ihrer Gründung ist es der Initiative nicht nur gelungen, das Thema Recyclingpapier wieder auf die Agenda der Medien zu setzen:
  • Durch eine umfangreiche Informationskampagne wurden zahlreiche Unternehmen, Behörden und Verbraucher über die Vorteile von Recyclingpapier aufgeklärt und bei Umstellungsprozessen begleitet.
  • Rund 50 Unternehmen und Institutionen haben den "Zukunftspreis Büropapier", ausgeschrieben von der Initiative Pro Recyclingpapier unter der Schirmherrschaft von Klaus Töpfer, zum Anlass für einen Wechsel auf Recyclingpapier genommen.
  • Zusammen mit Xerox und gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt wurde die Kampagne "Use recycled paper" gestartet, bei der Bürogerätehersteller die Eignung von Recyclingpapier für den Hightech-Einsatz belegt und zur Verwendung von Recyclingpapier auffordert.
  • Gemeinsam mit Kommunen konnte aufgezeigt werden, dass die Verwaltung durch den Einsatz von Recyclingpapier zur Entlastung der öffentlichen Kassen beiträgt. Aktuell wurde ein Leitfaden für das städtische
  • Beschaffungswesen mit ganz konkreten Tipps zur Umstellung auf Recyclingpapier herausgegeben. Beim in diesem Jahr vergebenen Zukunftspreis Nachhaltigkeit wurden die kreativsten Konzepte zur Förderung von Nachhaltigkeit in der kommunalen Beschaffung gesucht und gefunden.
Die Initiative kooperiert dabei eng mit bedeutenden Institutionen wie dem Umweltbundesamt, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Wirtschafts-, Verbraucher- und Umweltschutzorganisationen und sieht sich als Ansprechpartner, Impulsgeber und Moderator.

Die Altpapiereinsatzquote im Bereich der "sonstigen grafischen Papiere", zu denen Büro- und Administrationspapiere zählen, ist seit Gründing der Initiative erstmals wieder deutlich gestiegen und zwar um ein Viertel auf 22,3 Prozent.

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