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Langfrist-Projekt der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. und Epson geht in die fünfte Runde

Meerbusch, 25. Juni 2012 „Energie erleben und verstehen“ ist das Motto des Schulprojekts, das auch in diesem Sommer wieder in Meerbusch startet. Das Projekt wurde 2008 von der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. und Epson initiiert und wird seitdem regelmäßig in den Sommermonaten an Grundschulen in Meerbusch umgesetzt. In diesem Jahr nehmen insgesamt 26 Klassen aus dem dritten und vierten Schuljahr an dem Projekt teil.

Wie funktioniert ein Windrad? Was ist Klima? Und wie kommt eigentlich der Strom in die Steckdose? Diese und viele andere Fragen rund um die Themen Umwelt, Energie und Natur beantwortet Sabine Köster von der Deutschen Umweltaktion e.V. in einer Doppelstunde den Schülern von Meerbuscher Grundschulen. „Ich setze auf Praxisnähe, um den Kindern diese Themen vermitteln zu können. Im Rahmen des Projekts basteln wir beispielsweise zusammen Sonnenkocher. Dieses Erlebnis macht es wesentlich leichter, komplexe Zusammenhänge wie zum Beispiel Energienutzung und -entstehung zu erklären und auch zu verstehen“, berichtet Sabine Köster von ihren Erfahrungen des Unterrichts.

Bewusstsein für Umweltthemen wecken

„Wir betrachten es als zentrale Aufgabe, uns als ein in Meerbusch ansässiges Unternehmen in der Region zu engagieren. Uns geht es darum, soziale und ökologische Projekte langfristig zu unterstützen“, so Henning Ohlsson, Geschäftsführer der Epson Deutschland GmbH zum Engagement des Unternehmens. „Der Umweltunterricht geht nun ins fünfte Jahr. Er fördert und weckt das Bewusstsein der Kinder für die Umwelt – eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die kommenden Generationen im Umgang mit der Natur und Energie sensibilisiert werden. Hier aktiv zu werden, ist auch mir persönlich sehr wichtig.“

Umweltvision 2050

Das Thema Umweltschutz besitzt bei Epson eine lange Tradition; es ist integraler Bestandteil der Firmenphilosophie und -geschichte. Seit 1993 produziert Epson als weltweit erstes Unternehmen gänzlich FCKW-frei. Basierend auf dem Anspruch, umweltbewusst und nachhaltig zu wirtschaften, hat Epson die Umweltvision 2050 entwickelt. Zu den Zielen gehört es, bis 2050 die CO2-Emissionen des Unternehmens über die Lebensdauer von Produkten und Dienstleistungen um 90 Prozent zu reduzieren, sämtliche Produkte wiederzuverwenden oder zu recyceln und aktiv Projekte zur Wiederherstellung und zum Schutz des Artenreichtums voranzutreiben.

Das Umweltengagement von Epson beginnt im Unternehmen selbst: Unter dem Motto „Better Products for a Better Future“ ist Epson bestrebt, die Umwelt über den ganzen Lebenszyklus eines Produkts hinweg möglichst wenig zu belasten. Dabei spielen vier Säulen eine Rolle: die Entwicklung umweltfreundlicher Produkte, Produktionsmethoden sowie Wiederverwertung und Recycling.

Die Unterstützung des Schulprojekts „Energie erleben und verstehen“ der Initiative Deutsche Umwelt-Aktion e.V. ist ein Baustein des regionalen Umweltengagements. Daneben zählen am Standort der deutschen Firmenzentrale in Meerbusch eine Photovoltaik-Anlage, die Nutzung von Ökostrom und der Einsatz von Elektroautos zu den Initiativen. In Nordrhein-Westfalen pflanzten Mitarbeiter des Unternehmens gemeinsam mit dem Klimaschutzverein Prima Klima Weltweit den „Epson-Wald“.

„Wir sind uns unserer Vorbildfunktion in der Wirtschaft bewusst und nehmen diese gerne an“, betont Geschäftsführer Henning Ohlsson. „Deshalb fordern wir auch immer wieder unsere Kunden und Partner, aber auch andere Unternehmen auf, sich mit uns aktiv für den Umweltschutz einzusetzen.“

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