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Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. Randolf Rodenstock ist Mitbegründer des „Bayerischen Bündnis für Toleranz“

Am 14. Juli 2005 unterzeichnete der Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. Randolf Rodenstock im evangelischen Landeskirchenamt in München das „Bayerische Bündnis für Toleranz“. Die Initiative vereinigt 20 Partner aus Staat, Kirche und Gesellschaft, die sich gegen Rechtsextremismus und Rassismus einsetzen.

Unter dem Dach der evangelischen und katholischen Kirche hat sich in München ein „Bayerisches Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenwürde schützen“ konstituiert. Die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. ist Mitbegründerin dieses Bündnisses, dessen erklärtes Ziel es ist Impulse zu geben und Projekte zu unterstützen, die den freiheitlichen Rechtsstaat stärken und dem Toleranzgebot Geltung verschaffen. Alle beteiligten Partner haben für sich den Anspruch formuliert, das Wissen um die unantastbaren Würde des Menschen wach zu halten.

Inhaltlich gefüllt soll das Bündnis insbesondere durch den Dialog mit jungen Menschen werden. Der erste konkrete Schritt der evangelischen und katholischen Kirche in Bayern wird daher sein, alle Erstwähler zur bevorstehenden Bundestagswahl anzuschreiben und sie aufzufordern, die Werte der Demokratie bei ihrer bevorstehenden Wahlentscheidung zu berücksichtigen. Darüber hinaus sind Projekttage in Schulen und Aktionen in Unternehmen sowie zur Fußball WM 2006 geplant.

Träger des Bündnisses sind neben der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. unter anderem der bayerische Innenminister Dr. Günther Beckstein, der Erzbischof von München und Freising Kardinal Friedrich Wetter, der evangelische Landesbischof Dr. Johannes Friedrich, aber auch DGB Bayern-Chef Fritz Schösser, Kultusminister Siegfried Schneider, die Präsidentin der israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch, die Präsidenten des Bayerischen Städtetags, des Bayerischen Gemeindetags und dem Verband bayerischer Zeitungsverleger.