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Tsunami-Hilfe: NiedersachsenMetall und der Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) helfen beim Wiederaufbau von Sri Lanka

NiedersachsenMetall und der Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) engagieren sich mit jeweils einer Million Euro beim Wiederaufbau in Sri Lanka nach der Tsunami-Katastrophe in Südostasien. Hierzu haben sie jetzt einen Vertrag unterzeichnet.

Die beiden Organisationen beauftragten die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), in den kommenden drei Jahren die Hilfsmaßnahmen umzusetzen. Mit der Spende wird zum Wiederaufbau in Sri Lanka innerhalb von drei Jahren ein Ausbildungs-Kompetenz-Netzwerk für den Bootsbau geschaffen. „Die Wiederaufbauhilfen gehen über den derzeitigen kurzfristigen Bedarf hinaus und stärken auch langfristig die lokale Wirtschaft“, sagt Kurt Janssen, bei der GTZ zuständig für das Vorhaben. Gerade im Bootsbau, in der Fiberglas-Technologie, steckt ein riesiges Marktpotenzial. Denkbar ist der Bau hochseetauglicher Fischerboote, die wegen der Überfischung der Küstengewässer künftig benötigt werden, aber auch von Jachten für den Export. Die Fiberglas-Produktion eröffnet zudem in anderen Bereichen Beschäftigungschancen: in der Möbel-, Autokarosserie-, Container- und Swimmingpool-Produktion.

"Ich bin davon überzeugt, dass diese Summe mit der Qualifizierung junger Menschen und mit dem Bau eines Ausbildungs- und Kompetenznetzwerkes für den Bootsbau in Sri Lanka richtig eingesetzt wird und dass die zwei Millionen Euro eine sinnvolle und nachhaltige Hilfe für die betroffene Region sind. Ich danke allen Beteiligten", sagte Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff aus Anlass der Vertragsunterzeichnung.