| CSR ist komplex und umfasst eine Vielzahl von Handlungsfeldern. Die gesellschaftliche Verantwortung, der ein Unternehmen unterliegt und die Bereiche, in denen es sich engagiert, sind dabei abhängig von den Unternehmensspezifika, der Branche und den Märkten, in denen es operiert. Verschiedene geographische Handlungsebenen (lokal, national, europäisch, global), Unterschiede zwischen Entwicklungs- und Industrieländern, zwischen Großunternehmen, KMU’s und Mikrounternehmen sowie zwischen verschiedenen Branchen führen dazu, dass Unternehmen unterschiedliche Schwerpunkte in ihrem gesellschaftlichen Engagement setzen.
Unternehmen müssen selbst entscheiden können, in welchen Bereichen sie sich engagieren. Die Freiwilligkeit ist das tragende Prinzip für alle CSR-Maßnahmen. Sie ist es, die die innovativen Kräfte in den Unternehmen freisetzt und es ihnen erlaubt, ihre ökologischen und sozialen Aktivitäten optimal nach den Bedürfnissen ihrer jeweiligen Stakeholder auszurichten und entsprechend den firmeninternen Möglichkeiten zu gestalten. CSR ist zudem ein sich ständig weiterentwickelndes Konzept. Kreativität, Flexibilität und der Wettbewerb um beste Lösungen führen zu einer ständigen Verbesserung der Unternehmenspraktiken und -strategien. Reglementierung und Standardisierung würden diese Dynamik ausbremsen.
Die Vielzahl von Handlungsfeldern ist Ausdruck des offenen und weiten Charakters von CSR. Sie macht deutlich, dass es keinen „one-size-fits-all“ Ansatz zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen geben kann. Unternehmen brauchen Flexibilität und Handlungsspielräume, um ihren Teil der Verantwortung für nachhaltige Entwicklung wahrzunehmen und einen Beitrag zum schonenden Umgang mit Ressourcen, zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung zu leisten.
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