Eine große Zahl von Unternehmen bzw. Branchen hat sich verpflichtet, ihren Kunden durch freiwillige Gütezeichen, Zertifizierungen und andere Instrumente eine hohe Qualität ihrer Produkte zu garantieren.
Textilindustrie
In der Textilindustrie garantieren die Siegel „Öko-Tex Standard 100“ sowie das „Tooxproof –Siegel“ eine humanökologische Schadstoffprüfung von Textilien (z. B. Formaldehyd, PCB, TBT, Azofarbstoffe). Das viel verwendete „Naturtextil-Siegel“ steht für 100 % Naturtextilien (z. B. Fasern aus zertifiziertem ökologischen Anbau oder verarbeitete Materialien wie Futter und Knöpfe) aus Naturfasern oder nachwachsenden Rohstoffen und den Verzicht auf sensibilisierende Stoffe.
Lebensmittelindustrie
In der Lebensmittelindustrie garantieren nicht nur strenge gesetzliche Auflagen, sondern auch eine Vielzahl freiwilliger Zertifizierungen eine hohe Qualität der Produkte. Neben den freiwilligen Gütesiegeln und Normungsverfahren, die z. B. das Deutsche Institut für Normung (DIN) durchführt, gibt es auch staatlich initiierte Umweltzeichen, die ein hohes Maß an Qualität der ausgezeichneten Produkte sicherstellen. Beispielhaft seien hier die Jury Umweltzeichen - Der Blaue Engel, das älteste umweltschutzbezogene Umweltkennzeichen für Produkte und Dienstleistungen von 1977, das Bio-Siegel im Nahrungsmittelbereich sowie das europäische Umweltzeichen (EU-Blume).
Die möglichen Synergien zwischen Integrierter Produktpolitik, New Approach, Umweltinformation/-kommunikation, Labelling und öffentlichem Auftragswesen hat der BDI in einem Diskussionspapier umfassend dargestellt .
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